Traditional Sunday LunchTRADICIONALNI NEDELJNI RUČAKTradition der Sonntagmittagsmahlzeit

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Description

Sunday is a holy day when no work is done. It is a day for going to church, for rest, and for family lunch. On Sundays, the beautiful, wide streets of our Vojvodina smell of soup that boils and whispers lightly on the stove, of strudels that soak and rise slightly, of tomato or spice sauces. Everything is somehow solemn. Vojvodina’s cuisine combines many elements of all the peoples who once lived in this area and those who live today. Swabian, Hungarian, Serbian, Croatian, Bosnian, Slovak, Turkish cuisine intertwine harmoniously in Vojvodina’s family Sunday lunch.

Intention

All of us know that we are bound by this Sunday festive lunch, the land, the blood of our ancestors and all our Vojvodina predecessors, and the love we drink in that soup and drink in a glass of wine, the love that is placed on that table and which will bind us, remind us and bless us for a lifetime. So let’s keep and nurture that Sunday lunch because – that is the love, that is the warm measure of life and that golden thread of our closeness and visitation in this world.

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Opis

Nedelja je sveti dan kad se ne radi nego, ide u crkvu, odmara i za punim astalom ruča sa familijom, onako redom i obavezno natenane. Nedeljom lepi, široki šorovi naše Vojvodine mirišu na supu koja lagano vri i šapuće na šporetu, na štrudle koje kisnu i dižu se lagano, na sosove od paradajza ili mirođije. Sve je nekako svečano. Vojvodjanska kuhinja spaja u sebi mnogo elemente svih naroda koji su na ovim prostorima nekada živeli i onih koji žive i danas. Švapska, mađarska, srpska, hrvatska, bosanka, slovačka, turska kuhinja prepliću se skladno u vojvodjanskom porodičnom nedeljnom ručku.

Namera

Sv mi za nedeljnim blagoslovenim stolom znamo da smo svoji, pod istim krovom i da nas veže ovaj nedeljni svečani ručak, kao i prošlost svih  naših vojvodjanskih prethodnika, i ljubav koju srčemo u toj supi i ispijamo u čaši vina, ljubav koja je postavljena na tom stolu i koja će nas vezivati, podsećati i blagosiljati za ceo život. Zato čuvajmo i negujmo taj nedeljni ručak jer on je ljubav, ona topla mera života i ona zlatna nit naše bliskosti i gostovanja na ovom svetu.

Beschreibung

Der Sonntag ist ein heiliger Tag, wo man nicht arbeitet, sondern in die Kirche geht, sich erholt und bei vollem Tisch gemächlich zu Mittag mit seiner Familie isst. Jeden Sonntag riechen die breiten Straßen in der Vojvodina nach Suppe, die man sehr langsam kocht und die auf dem Herd steht. Sie riechen nach Strudeln, welche gehen und sich langsam erheben… Sie riechen nach Dill- und Tomatensauce. Alles ist gewissermaßen festlich.

Die Bauern waschen morgens ihre Gesichter mit kaltem Wasser, um wach zu werden. Danach rasieren sie sich, ziehen sich festliche Anzüge an und gehen in die Kirche oder ins Wirtshaus. In der Zwischenzeit legen die Frauen sich in der Küche ins Zeug. Sie binden sich die gestreiften Schürzen um und kochen das Sonntagsessen. Zuerst setzt man eine Hühnersuppe an. Dann werden Gewürze, Zwiebeln und Karotten vorbereitet. Sobald der Deckel aufgrund des Dampfes zu klappern beginnt, wird er neben den Topf gelegt. In einer Kumme säuert parallel der Strudelteig und geht auf. Nüsse und Mohn zum Bestreuen und für die Füllung liegen schon parat. Dann wird der Teig mit einer Teigrolle gefletscht, man bestreut ihn großzügig mit den Nüssen und dem Mohn und schiebt ihn in einer Backform in den Ofen. Gegen Mittag paniert man das Fleisch und lässt es garen. Dann legt man es auf den Teller. Kurz danach wird ein Salat gemacht mit dünn geschnittener Gurke und Zwiebeln. Am liebsten aber mögen wir ihn mit Tomaten, Zwiebeln und Paprika. Wenn alles fertig ist, kommt der Hausherr herein. Auf die weiße Tischdecke kommen das Essen, tiefe und flache Teller, ein halber Liter Wein… man muss also nicht zweimal zu Tisch bitten.

Absicht

Alle am segensreichen Sonntagstisch wissen, dass wir eine Familie sind und dass dieses Mittagessen das Land, das Blut unserer Vorfahren und all unsere Vojvodina-Vorgänger mit uns verbindet. Uns verbindet auch die Liebe, welche wir im Wein und in der Sonntagssuppe schmecken, welche unser Leben segnet und an welche wir uns immer erinnern. Deshalb schützen und bewahren wir unsere Sonntagstradition, weil diese dabei zu spürende Liebe ein Teil unseres Lebens und die goldene Verbindung von uns in dieser Welt ist.

Sponsors

This project has received funding from the Staatsministerium Baden-Württemberg and the City of Ulm. This website was funded by BMFSJ.

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